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Bandscheibenvorfall Halswirbelsäule Bei der klassischen Operationstechnik erfolgt zunächst von vorne eine Ausräumung der nicht mehr intakten Bandscheibe. Im Anschluss daran werden der Spinalkanal, in dem das Rückenmark verläuft, sowie die sogenannten Neuroforamen, die als Austrittskanäle für die Nervenwurzeln dienen, dekomprimiert, also erweitert.
Auf diese Weise entsteht Platz für Rückenmark und Nerven, damit verbunden ist die Chance einer funktionellen Erholung sowie ein Rückgang der Schmerzen. Abschließend wird in das operierte Segment ein Platzhalter aus Kunststoff eingebracht.
Wie kaum ein anderes operatives Fachgebiet hat die Wirbelsäulenchirurgie durch Veränderungen der Operationstechnik und insbesondere die Entwicklung von neuen Implantaten in den letzten Jahrzehnten eine stürmische Entwicklung vollzogen.Die Entscheidung für ein bestimmtes System (Kunststoff, Titan) wird individuell gemeinsam mit dem Patienten an Hand der klinischen und bildgebenden Befunde gefällt.
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Grosser Vorfall zwischen Wirbel 5 und 6
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2 kleine Metallstreifen zeigen die korrekte Position des Platzhalters
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