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Pressemitteilung | 09.04.2006 | | Mitgliederversammlung GPA Rhein-Erft Professor Wolters ist Vorsitzender des Gesundheitspolitischen Arbeitskreises
Nach der Gründung des „Gesundheitspolitischen Arbeitskreises“ (GPA) der CDU im Rhein-Erft-Kreis durch den Vorsitzenden der CDU NRW, Ministerpräsident Dr. Jürgen Rüttgers MdL, ist nun der erste Vorstand im Amt. Die Mitglieder wählten Prof. Dr. Ulrich Wolters zu ihrem Vorsitzenden. Stellvertretende Vorsitzende sind Kreissozialdezernent Anton-Josef Cremer und Frank Rudolph. Als Beisitzer wirken Gabriela Blömer, Jörg Heidemann, Felicitas Klieve, Georg Lenhart, Trudi Schlengermann, Ilona Weiß, Michael Willems und Wolf-Rüdiger Zoll im Vorstand mit. GPA-Geschäftsführerin ist Ellen Becker. Unter Beteiligung von Ärzten, Pflegekräften, Apothekern, Vertretern aus Krankenhäusern und Industrie wurden im folgenden Grundsätze und Überzeugungen, die in der Zukunft von Bedeutung sind besprochen. In den kommenden Monaten werden Ideen und Vorschläge für eine bestmögliche gesundheitliche und medizinische Betreuung und Versorgung der Bevölkerung sowie für die Gewährleistung verbesserter Rahmenbedingungen für die im Gesundheitsbereich tätigen Berufsgruppen erarbeiten und der Politik unterbreitet. Von besonderer Bedeutung ist die Tatsache, dass der demographische Wandel einerseits und die Verminderung der Zahl der Erwerbstätigen eine große Lücke in der Finanzierung entstehen lassen wird. Auf der anderen Seite ist es unter den gegebenen Bedingungen nicht mehr möglich, die von Betroffenen geforderten und notwendigen Untersuchungen und Therapien mit den zur Verfügung stehenden Mitteln zu finanzieren. Einig waren sich alle Beteiligten, dass ein freier Zugang zur bestmöglichen Medizin im Gesundheitssystem für alle Patienten garantiert sein muss. Dabei ist eine größere Eigenverantwortung zur Gesunderhaltung erforderlich und eine individuelle Absicherung außergewöhnlicher Risiken (Paragliding, Tieftauchen, shark riding etc.) in der Freizeit notwendig. Im Mittelpunkt des Abends stand ein Vortrag von Dr. Patrick Simons. Als ein in Deutschland seit vielen Jahren lebender und arbeitender Neurochirurg setzte sich der Vortragende mit den Vor- und Nachteilen des niederländischen Gesundheitssystems auseinander und zeigte die Vor- und Nachteile des neuen Systems in den Niederlande auf. Er verwies vor allem darauf, dass im Gegensatz zu Deutschland in den Niederlande keine Fachärzte im niedergelassenen Bereich vertreten sind. Darüber hinaus hätten die privaten Versicherungen keine finanziellen Rückstellungen erwirtschaftet, wie dies aber in Deutschland in nicht unerheblichem Umfang der Fall ist. Das Ziel wird sein, in Zukunft durch entsprechende Vortragsveranstaltungen aktuelle Themen zu diskutieren, um der Politik Impulse zur Weiterentwicklung im Sinne einer für alle verträglichen Gesundheitspolitik zu geben. Hierzu werden auch Bundespolitiker aus dem Rhein-Erft-Kreis aber auch alle Beteiligte und Patienten herzlich eingeladen werden. |
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